Montag, 29. August 2011

7 Tage Fasten – Es ist geschafft!


Es ist geschafft! Ich habe es tatsächlich durch gehalten. Sieben Tage lang habe ich keine feste Nahrung zu mir genommen. Ganz überstanden habe ich das alles aber noch nicht. Jetzt muss ich meinen Magen erstmal wieder an feste Nahrung gewöhnen. Es folgt das sogenannte Fastenbrechen.

Das Wort Fastenbrechen klingt recht martialisch, beschreibt aber erstmal nur das Ende der Fastenzeit. Ob das dann auch mit Vorgang, den der zweite Teil des Wortes assoziiert, einhergeht, werde ich sicherlich bald erfahren. Was ich aber nicht wusste ist, dass das englische Wort breakfast (Frühstück) tatsächlich auch seinen Ursprung beim Fastenbrechen hat. Ebenso das französische Wort für Frühstück. Näheres dazu steht in der Wikipedia.

Meine Nahrungsaufnahme in den nächsten Tagen wird also vorerst noch eher vorsichtig sein. Mal schauen, wie gut ich mich zurück halten kann und nicht gleich den Kühlschrank leer futtere.

Da ich direkt gefragt wurde: Ich habe in der letzten Woche etwa fünf Kilo abgenommen. Wie viel Körperfett dabei war, kann ich allerdings noch nicht sagen. Außerdem gilt es nun, nicht gleich die doppelte Menge an Gewicht wieder zuzunehmen. Die nächsten Tage werden also hauptsächlich aus Tee, Obst und rohem Gemüse bestehen. Und alles in kleinen Mengen.

Am Ende der Woche werde ich ein Gesamtfazit veröffentlichen. Bis dahin gibt es aktuelle Infos auf Twitter und Facebook.

Bis die Tage!
Marco

Sonntag, 28. August 2011

7 Tage Fasten – Der letzte Tag hat begonnen


Der letzte Tag meines Fastenprojektes hat begonnen. Ich habe mich bisher sehr wacker geschlagen und habe das Gefühl, dass es einfacher wurde, je weiter die Fastenzeit vorangeschritten war. Ich freue mich allerdings schon sehr auf feste Nahrung. Merke ich doch, wie gerne ich eigentlich esse. Essen ist eben mehr als reine Nahrungsaufnahme, sondern es ist ein Kulturgut. Nicht umsonst gibt es Grillfeste, Festessen und Kuchenbasare. Und gegen Kultur kann man ja schließlich nichts haben!

Den heutigen Tag werde ich auch noch schaffen, dann beginnt ab Morgen die Eingewöhnung auf feste Nahrung. Es wird morgen nochmal einen kleinen Beitrag geben und dann im Laufe der Woche ein Fazit, wie das Fasten insgesamt war.

Bis die Tage!
Marco

Samstag, 27. August 2011

7 Tage Fasten – Der 6. Tag hat begonnen


Oder besser ausgedrückt: Der Tag ist eigentlich schon zur Hälfte vorbei. Ich habe heute früh relativ lange geschlafen und war dann erstmal einkaufen. Es ist eben Wochenende.
Nach wie vor geht es mir sehr gut. Ab und zu verspüre ich ein wenig Hunger, aber insgesamt habe ich kein Problem mit dem Fasten. Das größte Problem ist nach wie vor der anhaltende Appetit auf alles mögliche.

Heute ist Buttermilch-Tag. Ich habe mich schon länger darauf gefreut, denn ich mag Buttermilch. Allerdings freue ich mich auch schon wieder darauf ganz normal zu essen. Wenn man so lange fastet, merkt man, dass einem bestimmte Geschmäcker fehlen. Es ist nicht die Nahrung an sich, es ist der Geschmack! Aber die letzten eineinhalb Tage halte ich nun auch noch durch und dann geht es am Montag mit vorsichtigem Essen wieder los.

Bis die Tage!
Marco

Freitag, 26. August 2011

7 Tage Fasten – Der 5. Tag beginnt


Am gestrigen vierten Tag habe ich ausschließlich Tee und Mineralwasser zu mir genommen. Auch das ging erstaunlich gut. Bis meine Freundin nach Hause kam und sich in der Küche was zu Essen machte...

Es war nicht ganz leicht dem Essen zu widerstehen. Dabei war das Sehen des Essens nicht das Problem – sondern der Geruch. Alles roch so intensiv und lecker. Hunger hatte ich eigentlich nicht, aber unglaublich großen Appetit. Ich war kurz versucht den Appetit mit Saft zu stillen, aber ich bin hart geblieben und habe Pfefferminztee getrunken. Das scheint eine gute Methode zu sein, denn Pfefferminztee ist sehr aromatisch und der Geruch des Essens meiner Freundin trat stark in den Hintergrund.

Nachdem ich ja die letzten Tage immer berichtet habe, dass ich keinen Hunger hätte, gab es einige Leute, die das nicht so Recht glauben wollten. Nur zur Klarstellung: Natürlich hatte ich auch Hunger. Man darf sich das aber nicht so vorstellen wie eine Situation, die die meisten von uns vermutlich als „Ich habe den ganzen Tag nichts gegessen!“ beschreiben würden. Wer so etwas sagt meint aber meist, dass er sich morgens kurz in Eile ein Brötchen in den Mund gestopft hat und dann erst wieder gegen 17 Uhr zum Essen kam. Grund für diesen langen Zeitraum zwischen den Mahlzeiten ist meist beruflicher Stress.
Bei mir ist das aber ein wenig anders. Meine Tage sind derzeit eher ruhig. Ich sitze am Rechner und tippe viel, da ich ein Projekt (und ich rede nicht vom Fasten-Projekt!) beenden möchte. Wenn ich Hunger oder Appetit verspüre, trinke ich einfach was. Mein Körper hat deutlich weniger Stress als der Körper einer Person, die in irgendeiner Firma ihrem hektischen Alltag nachgeht. Schon allein deshalb werde ich von vornherein einfach weniger Hunger haben. Ich könnte mir nicht vorstellen eine Woche zu Fasten, wenn ich einen stressigen Büroalltag zu bewältigen hätte.

Inzwischen habe ich eine neue Stufe des „Nicht-Hungerns“ erreicht. Hat mir in den letzten Tagen mein Magen so hin und wieder mal durch Brummen mitgeteilt, dass er eigentlich gerne was zu tun hätte, ist er inzwischen vollkommen still. Unangenehme Begleiterscheinungen des Fastens sind allerdings ein komischer Geschmack auf der Zunge und ein wenig Mundgeruch. Das ist aber wohl normal und entsteht immer, wenn man fastet.

Heute werde ich nochmal ein wenig Saft zu mir nehmen. Zum Mittag gibt es einen Gemüsesaft, in der Hoffnung, dass der nicht so schlimm schmeckt wie der Karottensaft.

Bis die Tage!
Marco

Donnerstag, 25. August 2011

7 Tage Fasten – Der 4. Tag beginnt


In meinem Selbstversuch habe ich nun den 4. Tag erreicht. Es war bisher überraschend leicht. Ein wenig Selbstdisziplin war natürlich schon erforderlich, aber dadurch, dass ich mich derzeit kaum aus meiner Wohnung wegbewege (ich arbeite viel von zu Hause), fällt es mir vermutlich etwas leichter als anderen. Auch wenn ich keinen großen Hunger habe, so habe ich eigentlich immer Appetit. Das kauen fehlt mir nicht so sehr, aber der Geschmack vom leckerem Essen ist allgegenwärtig.

Da ich in den letzten Tagen vor allem Saft und Wasser zu mir genommen habe, werde ich heute mal ausschließlich Tee und Wasser trinken. Ich habe diverse Teesorten hier, so dass es geschmacklich nicht langweilig wird.

Ansonsten gehe ich eigentlich meinen normalen Arbeiten nach und ich habe bisher auch nicht das Gefühl irgendwie in meiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt zu sein. Das habe ich natürlich nicht messen können, aber gefühlt läuft alles so wie immer. Gestern habe ich erstmals einen Karottensaft zu mir genommen. Das Zeug schmeckt grässlich. So als hätte man die aus Dosen bekannten Möhren püriert. Morgen werde ich mal einen Gemüsesaft mit verschiedenen Gemüsesorten probieren.

Mehr gibt es derzeit nicht zu berichten, aber ich halte euch auf dem Laufenden!

Bis die Tage!
Marco

Mittwoch, 24. August 2011

Fasten – Der 3. Tag hat begonnen


Seit nunmehr fast 60 Stunden habe ich keine feste Nahrung mehr zu mir genommen. Das überraschende: Es war gar nicht schwer. Hunger habe ich bisher eigentlich kaum gehabt. Wenn da irgendwie Hunger aufkam, habe ich was getrunken. Meine Nahrung bestand bisher vor allem aus Wasser und Säften, gelegentlich auch mal ein Tee. Bei der Hitze in den vergangenen beiden Tagen, habe ich aber bevorzugt den Tee kalt zu mir zu nehmen.

Eigentlich hatte ich vor hier mit viel Pathos zu berichten, dass es mir schlecht geht und wie sehr ich mich hier durchquälen muss. Aber es geht mir bestens. Natürlich ist so ein leichtes Hungergefühl immer dabei und Appetit habe ich auch rund um die Uhr. Aber eigentlich ist das alles nicht weiter wild.

Mal schauen, ob das auch so bleibt. Ich traue dem Frieden noch nicht so ganz.

Bis die Tage!
Marco

Dienstag, 23. August 2011

Fasten - Der erste Tag ist vorbei


Der erste Fastentag ist vorbei und es hat erstaunlich gut geklappt. Ich habe jede Menge getrunken und hatte kaum Hunger. Allerdings schleppe ich einen ständigen Appetit mit mir herum und in der Nacht habe ich davon geträumt was leckeres zu essen. Mein Körper hat also inzwischen mitbekommen, dass er keine feste Nahrung bekommt und versucht mich vom Gegenteil zu überzeugen. Mal schauen, wer gewinnt.

Bis die Tage!
Marco